Da war dieses Indianermädchen am Wochenende, überglücklich, barfussig und ganz alleine mitten im Wald schlafend.
Und da war die vergangene schlaflose Nacht am Strand von Grado, eingehüllt in den Rauch der um Trieste wütenden Waldbrände.
Da war dieses Gefühl mich darauf zu freuen nächste Woche, nach 4 Wochen Summer Feelings mal wieder auszuschlafen.
Und da war die Erinnerung an den Impuls aus der Visionsnacht im Wald. Als ich mich vorm Einschlafen bei der über mir kreisenden Fledermaus für die Leichtigkeit bedankte. Und es mir einschoss: Lass das WOLLEN los. Nichts mehr wollen. Es geht ums EMPFANGEN. Und weg war ich.
Und dann war da die Szene als ich als Mondfrau am Feuer vor der Schwitzhütte sass und mich mit der Energie der Erde verband, dieses Gefühl von Güte und Liebe, von „es ist alles da“, du bist sicher, geliebt, geschützt und getragen und du hast alles in dir: das kleine Mädchen, den kleinen Bub, die Mutter und den Vater.
Trauer, Wut, Ruhe, Liebe, Mut, … alles darf sein. Und ein tiefes Gefühl von Frieden überkam mich.
Und dann war da die Nacht in den Rauchschwaden und der morgen danach, an dem in Windeseile die Zusammenhänge bewusst wurden – und ich mich fragte ich, wenn alles kein Zufall ist, was kann ich jetzt tun?
Die Erde brennt. Während ich mit dem Bus herumziehe. Was kann ich tun?
Und dann weinte es aus mir heraus. Nein. Ich will nicht ausschlafen. Ich spüre, dass ich all diese Liebe die ich in mir trage zu etwas viel Grösserem einsetzen darf. Dass wenn die Erde brennt und die Gletscher schmelzen, die Erde immer noch in sich ruht und uns Menschen trägt. Doch meine Gedanken sind manchmal schwärzer als der Rauch. Und dann fokussiere ich mich auf Peanuts im Alltag. Und werde traurig, wütend und fühle mich klein.
Ich erkenne die Macht meiner Gedanken und Gefühle und frage mich: was ist mein grösstmöglicher Beitrag an diese Welt…
Wummmms. Ich fühle mich ertappt. Meine mir höchsten Werte sind Liebe und Freiheit. Wenn alles zusammenhängt und alles eins ist, wie kann ich diese in die Welt bringen…
Tränen rinnen über mein Gesicht. Ich weiss, dass ich den Menschen Ruhe bringen kann. Und ich weiss, dass wenn wir Menschleins uns innen drin beruhigen, die Erde sich weiterdrehen wird.
Und ich weiss dass wenn wir zusammen unser Potential einsetzen, dass dann meine Vision einer grünen, wunderschönen Erde mit gesunden, strahlenden Menschen wieder einen Platz hat.
Überwältigt – ich fühle mich winzig klein – frage ich: aber wie soll das gehen? Was kann ich alleine tun?








