Was wenn es anders ist, als es scheint.
Warum der Glaube aus dem Verstand, das was du denkst, nicht deiner Wahrheit entspringt.
Deine höchste Quelle ist ausserhalb deines Körpers. Dein Bewusstsein ist nicht in deinem Gehirn zu Hause. Es ist dem Allwissen des Universums entsprungen.
Ob du jetzt an den Urknall oder Gott glaubst, ist jetzt mal völlig egal. Fakt ist. DU BIST. Und zwar so viel mehr als das was du täglich beim Blick in den Spiegel erkennst. Vielleicht bist du genau das, was du nicht erkennst.
Und es geht schon lange nicht mehr um das was DU oder eben auch ICH WILL, es geht um das was jetzt gerade dran ist.
Und das ist: NIMM DICH AN. MIT ALLEM. MACH FRIEDEN IN DIR. Es darf alles sein.
Ich war gestern im Altersheim. Bei meinen Eltern. Ich stand am Bett meiner Mutter und hab sie einfach nur angesehen.
Ich habe versucht zu verstehen. Es ging nicht.
Ich habe versucht mein Herz aufzumachen. Es ging nicht.
Ich habe versucht zu weinen. Es ging nicht.
Ich habe gefragt: liebe Seele, wo bist du? Bist du noch hier? Macht das noch Sinn?
Und ich war danach fix und fertig. Ja, manchmal ist es unerträglich sie so zu sehen. Und ich danke an dieser Stelle meiner Schwester, die das Woche für Woche macht. Grosse Anerkennung und Respekt dafür. Und allen Menschen die ihr Leben in den Dienst unserer Angehörigen stellen. Danke auch dafür.
Und ich kam nach Hause und war traurig. Verstimmt. Zerknirscht. Ja, auch etwas grantig auf mich selbst, dass es mir nicht gelungen ist, mein Herz offen zu halten meinem zerstreuten Vater gegenüber. Und ich habe versucht liebevoll zu mir zu sein. Mich nicht zu verurteilen.
Ich habe angefangen zu weinen. und ich hatte Lust auf Rosen. Ich hatte das tiefe Bedürfnis mich in einem Raum zu befinden, wo überall Rosen herumstanden. Und ich habe mir diese Räume auf einer Bildplattform gesucht. Und meine Erfolge des Tages niedergeschrieben.
Und da kam ich an die eine Stelle wo ich mich jetzt schon so oft drum herum gemogelt habe, wenn es stark aus dem Kopf kommt, was ich schreibe.
Ich stand auf und hab mir eine sehr beruhigende Abend Yoga Session gegönnt. Danach habe ich meinem Partner und einer grossen Wegbegleiterin geschrieben.
Ich habe mich in mein Blumenbett gelegt und gewusst: unsere Seelen sind verbunden. Auch die, bzw besonders die von mir und meiner Mami. Ich habe uns beiden im Geiste diese Üppigkeit geschenkt. Wir waren in einem Meer von Rosen. Es hat geblüht und geduftet. Und wir waren so eng verbunden, enger als es je in meiner Erinnerung möglich war.
Heute morgen wache ich auf und irgend was ist geschehen. Nichts ist mehr wie es war. Und mir wird bewusst: vieles war nie so wie es geschienen hat.
Was wenn Demenz-Kranke so viel mehr sind, als dass sie uns daran erinnern im Moment zu leben?
Für mich sind es ganz grosse Seelen die noch bleiben. Ihr Verstand packt es nicht mehr noch hier unter diesen Bedingungen zu sein, aber die Seelen sind so gross, folgen ihrem Auftrag, sie leuchten noch, weil sie wissen, dass sie noch gebraucht werden.
Danke Mami. Ich liebe dich. Auch wenn ich es fast nicht ertrage dich so zu sehen. Mir wird bewusst mein Schmerz ist der, deine Grösse, die Grösse deiner Seele bislang nicht erfasst zu haben. ❤️
E H R E .
Nur wo Ehre ist, hat wahre Schönheit Platz. Das ist die Reihenfolge der göttlichen Ordnung. Danke dass du mir hilfst das zu erkennen. Danke, dass du mir hilfst mein Herz zu öffnen, auch wenn ich es nicht so bei dir schaffe, wie ich es mir wünschen würde. Danke dass ich Frieden in mir finde und du nichts von mir verlangst.
D A N K E.
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