Aus vollem Herzen leben …

Hör auf dein Herz und folge deiner Freude. Und schenk jeden Tag dir & jemand anders ein Lächeln, einen netten Satz.
Vielleicht fragst du dich, was das bringen soll…? Du weißt nie, was dein Blick, oder ein Satz von dir bei dem andern bewirkt…Weiterlesen »Aus vollem Herzen leben …

DAS LEBEN ist vielleicht kein Ponyhof, aber ein Wunschkonzert. Doch die meiste Zeit sind wir unpräzise beim Wünschen und in unserer Ausrichtung und schaffen es daher nur in den seltensten Fällen in der Energie zu bleiben, die es braucht, um das Wunschobjekt zu uns kommen zu lassen.
Letzten Januar hatte ich beschlossen, dass 2020 mein magisches Jahr wird und wie wir alle, hatte ich keine Ahnung was in dem Jahr alles passieren sollte. Aber ich wusste was ich wollte. Ich wollte meine Beziehung und mein Business aufs nächste Level bringen.
Ich dachte mit der Ernährung alles lösen zu können. Ich muss nur noch besser rausfinden was mir gut tut. An diesen Gedanken klammerte ich mich, aus jetziger Sicht, viel zu lange. Der Gedanke, dass meine Unverträglichkeiten doch mit essen zu lösen sein müssten, war so festgefahren.
Es gab Zeiten, da dachte ich meine Liebe sei begrenzt. Als ich mein zweites Kind in den Armen hielt, überkam mich diese Angst: was wenn ich nicht genug Liebe für meine komplette Familie habe? Was wenn es einfach nicht reicht? Ich fühlte mich so sehr überfordert. Eine trotzende 3 Jährige. Ein Neugeborenes. Und ich selbst mitten drin in meiner „ich bin 34 und weiß noch immer nicht was ich will“ – Krise.
Ich werde oft gefragt wie ich das geschafft habe, dass meine Kinder alles essen. Ich glaube weil ich so stur bin! Zumindest was das Essen anbelangt. Ich koche viel zu gerne, bzw. probiere zu gerne Rezepte aus, um mich einschränken zu lassen . Tagein, tagaus nur das kochen was Kindern ganz sicher schmeckt dazu hatte ich keine Lust. Einige Lieblingsspeisen habe ich versucht glutenfrei nach zu kochen, was familientechnisch nicht immer als Erfolg zu Buche schlug. Als ich seinerzeit vorschlug Chicken Nuggets zu machen waren sie somit eher skeptisch.

Mit 17 Jahren war ich ziemlich unsicher, unglücklich verliebt und hatte keinen Plan was ich mal werden will. 

